Katzenzaun

 
 

In letzter Zeit hatten wir mit dem Freiheitsdrang unserer Katzen  kleinere und größere Dramen, da Freigänger halt leider manchmal auch länger ausbleiben - was nicht immer gut geht. Mit Gina sind wir das letzte Mal noch glücklich davon gekommen - allein das Nervenkostüm hat sich endgültig erschöpft.


Einsperren in Wohnungshaltung kommt bei unseren Beiden nicht ernsthaft in Frage - dafür ist es längst zu spät, sie noch umzugewöhnen. Diesbezügliche Versuche mußten nach allseitigen Nervenkrisen aufgegeben werden. Nachdem wir eine schöne Terasse/Garten haben, kann auch ein Areal nicht so einfach umzäunt werden, wenn man den Eindruck vermeiden möchte,  im Tenniscourt mit Dach zu sitzen - also: alles irgendwie nicht das Wahre...


Doch - was tun?



Bis uns HundundKatz im Zooplus-Forum auf CATSAFE aufmerksam gemacht hat. Nach einigen Recherchen zu diesem Thema und zum Verkäufer haben wir uns dann entschlossen.


Nachdem das System auf anderen Webseiten bereits hervorragend beschrieben wurde, liefern wir hier einen rein persönlichen Umsetzungsbericht.


Der Plan:



Nachdem das heiß ersehnte Paket endlich eingetroffen war, haben wir uns am darauffolgenden Wochenende umgehend an die Installation gemacht. 

Der Plan:


Der mitgelieferte (oder bei großen Grundstücken noch zugekaufte) isolierte Draht wird in einer kompletten Schleife einmal ganz um den Grundstücksrand herum - oder, wenn das nicht geht - in einer Doppelschleife hin und zurück verlegt...Die Katzen bekommen ein Halsband um, das bei Annäherung an den Draht zunächst freundlich klingelt und bei Mißachtung und weiterem Voranpirschen dann energisch bizzelt - was die Katze zum Umkehren veranlaßt.


Das Resultat: die Katze kann den Garten nicht mehr verlassen, auch ohne daß dieser in einen überdachten Tenniscourt verwandelt werden mußte.

Die Besitzer machen sich keine Sorgen mehr und die Katzen genießen trotzdem größtmögliche Freiheit und Aufregung in der Natur.

 

 

Die Praxis:


  

Die I
nstallation ist wirklich easy, wir haben das Steuergerät einfach in der Garage am Strom angeschlossen, auf ein Regal gelegt und den Draht dann nach außen geführt. (Den Draht kann man jederzeit anfassen - der bizzelt nicht - nur das Halsband der Katze)






Die Halsbänder sehen zunächst  grob groß aus - sind aber in der Praxis echt kein Problem - auch für dünnhalsige Hauskatzen, die keine Coonie-Formate aufweisen können :-)) Unsere Beiden spielen, raufen und schlafen damit ganz ungestört   - abends im Haus kommen die Bänder wieder weg.


Die Praxis - zum zweiten:



Im Grunde wär´s das gewesen, wenn nicht....wir hätten lernen müssen, wie Katzen sich im Raum bewegen und denken....




Wie man sieht, ist unser Grundstück nicht allzu winzig und auch schön bewachsen, es gibt tausend tolle Schlupflöcher hinter Hüttchen und Büschen - und auch nicht immer einen  Zaun.


Da Merlin sich mitt-lerweile mit Schwiegervater und dessen Hund befreundet hat, wurde beschlossen, beide Grundstücke zu sichern und das zukünftige Revier so also noch größer und interessanter zu gestalten.







Wir haben den Draht  teilweise am Zaun oben drauf verlegen können, teilweise am Boden - und manchmal mußten wir uns wirklich was einfallen lassen, da viele der schönsten Schlupf-winkel am Grundstücksrand stehen und weiterhin genutzt werden sollten.





Herausgekommen ist letzendlich eine Kombination aus einfachem Draht / Draht in Doppelschleife / zusätz-licher Hühnerzaun-Anbringung an heiklen Stellen.


weiter...



 

FREI und sicher - geht das?